Zahnzusatzversicherungen

In den letzten Jahren werden wir immer häufiger gefragt, welche Zusatzversicherung denn nun die richtige sei. Diese Frage ist natürlich nicht allgemeingültig zu beantworten. Hilfsreich ist immer der Blick auf die Website der ► Stiftung Warentest die solche Versicherungen regelmäßig bewertet.

Darüber hinaus empfehlen wir gern das Angebot des ►Münchner Versicherungsmaklers Hans Waizmann.. Dieser ist wohl Deutschlands erfahrenster Experte in diesem Bereich, denn er vermittelt ausschließlich Zahnzusatzversicherungen.

Sie können auf der o.g. Website unverbindlich Tarife vergleichen und Angebote erstellen lassen. Jede Anfrage, die Sie stellen, wird schriftlich beantwortet, so dass Sie immer etwas Schriftliches in der Hand halten.

Hier noch einige Punkte, die es aus unserer Sicht zu beachten gilt:

Die günstigen Zusatzversicherungen basieren auf dem Prinzip, den Zuschuss der Krankenkasse einfach zu verdoppeln. Das ist oftmals ein Tropfen auf den heißen Stein.

Ein Beispiel: Sie schlagen sich einen Frontzahn aus. Kassenlösung: Brücke. Zuschuss hierfür: rund 300€. Sie möchten stattdessen ein Implantat, um die gesunden Nachbarzähne nicht kaputtzuschleifen. Kosten: rund 3000€. Mit einer Versicherung, die den Kassenzuschuss verdoppelt, blieben Sie in diesem Fall auf rund 2400€ Eigenanteil sitzen! Unser Rat daher: Wählen Sie eine Versicherung, die Ihren Kassenzuschuss auf einen bestimmten Prozentsatz, z.B. 80%, der tatsächlichen Kosten auffüllt. So bleibt Ihr Eigenanteil immer überschaubar. Dann läge Ihr Eigenanteil im oben genannten Fall bei 600€!

Hinzu kommt: Wer weiß, wie hoch der Kassenzuschuss in 20 Jahren noch sein wird?

Achten Sie darauf, ob der Versicherer eine sogenannte Alterungsrückstellung tätigt. Bei einer normalen Versicherung legt der Versicherer jedes Jahr einen gewissen Anteil Ihrer Beiträge auf die hohe Kante und subventioniert damit Ihren Beitrag im Alter. Schließen Sie also z.B. im Alter von 20 Jahren ab, bleibt Ihr Beitrag grundsätzlich gleich, wenn nicht die Kosten steigen.

Bei einem Vertrag ohne Alterungsrückstellung steigt Ihr Betrag automatisch von Jahr zu Jahr. In jungen Jahren ist die Versicherung damit billig. Im Alter steigt der Beitrag aber nicht nur um die tatsächliche Kostensteigerung an, sondern auch wegen des altersbedingt höheren Risikos. Sie laufen damit Gefahr, jahrelang Beiträge zu zahlen und dann, wenn Sie den Schutz eigentlich bräuchten, nämlich im Alter, die Versicherung kündigen zu müssen, weil Sie sich den dann extrem hohen Beitrag nicht mehr leisten können.

  1. Seien Sie absolut ehrlich beim Vertragsabschluss. Verschweigen Sie nichts. Wenn Sie unsicher sind, geben Sie auf dem Antrag an „Rückfrage bei Dr. Seligmann erbeten“. Sie können dann sicher sein, keinen Fehler zu machen. Im Leistungsfall sucht der Versicherer immer zuerst nach einem Grund, warum er vielleicht nicht zahlen muss. Falsche Angaben, auch unabsichtlich gemachte, sind aber der häufigste Grund für eine Leistungsverweigerung.
  2. Prüfen Sie genau, welche Leistung Sie benötigen. Wenn z.B. eine Versicherung im Jahr bis zu 150€ für die professionelle Zahnreinigung zahlt (die Sie ja ohnehin in Anspruch nehmen), die andere bei sonst gleicher Leistung, aber ohne Zahnreinigungszuschuss im Monat aber nur 5€ billiger ist, fahren Sie mit der vermeintlich teureren Versicherung besser.
  3. Wenn bei Ihnen keine Behandlung abzusehen ist, gibt es Tarife, die die Leistung in den ersten Jahren begrenzen. Das schützt den Versicherer vor Missbrauch – viele Patienten versichern sich nämlich erst, wenn sie ahnen oder wissen, dass in naher Zukunft Kosten auf sie zukommen. Wenn Sie nichts zu verbergen haben, wählen Sie solch einen Tarif. Der Versicherer bedankt sich bei Ihnen mit günstigeren Tarifen. Im Falle eines Unfalls entfällt diese Leistungsbegrenzung übrigens fast immer.
  4. Keine Versicherung leistet, wenn zum Zeitpunkt des Abschlusses schon einmal eine Versorgung angeraten wurde. Im Leistungsfall fordert der Versicherer sofort eine Karteiabschrift an. Da z.B. Röntgenbefunde von uns geändert werden können und dürfen, würde der Versicherer in einem solchen Fall nicht leisten.

Wenn Sie darüber hinaus Fragen haben, sprechen Sie uns bitte an.

In allen versicherungsrechtlichen Gründen sind die Experten der Fa. Waizmann für Sie sicher die kompetentesten Ansprechpartner.